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Herren 1

Unnötiger K(r)ampf auf neutralem Boden – TG Neureut startet mit Sieg in die Saison

Herren 1: TG Neureut sieht zum Auftakt mit 21:27 gegen Aufsteiger Post Südstadt Karlsruhe


Dem Bezirksliga-Neuling Post Südstadt Karlsruhe war der Saisonauftakt in eigener Halle am vergangenen Samstag, den 16.09. in der Begegnung gegen die TG Neureut nicht vergönnt. Zwar hatte der Aufsteiger für den Saisonstart das Heimrecht inne gehabt, ein Wasserschaden in der heimischen Eichelgartenhalle (Rüppurr) führte allerdings zur Verlegung der Begegnung in die Reinhold-Crocoll Sporthalle (Knielingen).

Wer in Rüppurr vor verschlossenen Türen stand und daher erst verspätet den Weg in die richige Sporthalle gefunden hatte, zweifelte nun unweigerlich an der Funktionstüchtigkeit der Anzeigetafel.

Den Spielern der TG Neureut gelang ein perfekter Start in die Begegnung und so führte die TG bereits nach 12 Spielminuten mit 0:10 gegen den Aufsteiger aus der Südstadt. Diese hatten sich den Start in die Bezirksliga sicherlich schöner vorgestellt – von Aufstiegseuphorie war im ersten Abschnitt der Begegnung nicht viel zu spüren. Erst nach 12 Minuten 31 Sekunden erlöste D. Herr (Post Südstadt), ausgerechnet in Unterzahl, die Gastgeber mit seinem Wurf zum 1:10. Offensichtlich ein Treffer mit Wirkung: Denn die drei darauffolgenden Tore gehörten ebenfalls der Post Südstadt, was zum 4:11-Zwischenstand führte (17.'). Die Partie entwickelte sich nun allmählich zu einem Spiel auf Augenhöhe.

Zwar hatten die TG-Spieler um Trainer M. Heider die besseren Aktionen – und auch die deutlicheren Torchancen - diese wurden allerdings nicht ausreichend verwerten oder durch z.T. ungeschickte Abwehraktionen der Gastgeber verhindert. Was sich allerdings nicht verhindert ließ, war der Treffer vom 7-m-Stich zum 9:15 (30.') durch J. Angermann, nachdem erst M. Strüwing nach groben Foul und anschließend S. Reither (beide Post Südstadt) nach zu eindringlichem kommentieren der Schiedsrichterentscheidung mit Rot vom Platz gestellt wurden.

Nach dem Seitenwechsel konnte die TGN die doppelte Überzahl (kurzzeitig sogar dreifache Überzahl) nicht zum Vorteil nutzen um die Führung weiter auszubauen. Einziger Wermutstropfen aus dieser Phase: Die Heider-Männer mussten in dieser Phase auch keinen Gegentreffer hinnehmen. Die zweite Halbzeit glänzte nicht sonderlich vor handballerischer Klasse, beide Mannschaften waren eher auf das Schiedsrichtergespann fokussiert als auf die eigene Leistung.

Neureut hielt die Gastgeber zwar durchgehend auf fünf, sechs Tore Distanz, verpasste es allerdings nach den Toren von A. Wack (14:21, 44.') und N. Kruner (14:22, 44.') 15 Minuten vor Spielende die Entscheidung herbeizuführen. Während im Angriff nun viele Chancen ungenutzt blieben, kamen die Gäste durch erneut einfache Tore von D. Herr (Post Südstadt) nach 57 Minuten auf drei Treffer heran (21:24). TG-Trainer Heider musste nun reagieren, um einem möglichem Nervenflackern seiner Spieler entgegenzuwirken. Um seine Mannschaft für die noch verbleibenden 157 Sekunden zu wappnen,  zog er die grüne Karte und ordnete seine Schützlinge binnen 60 Sekunden.

Die Auszeit zeigte direkt Wirkung und Neureut konnte durch B. Lahr zwei Minuten vor Ende wieder auf vier Tore davonziehen (21:25, 58.'). In den verbleibenden Sekunden trafen die Südstädter zwar nicht mehr das Tor, allerdings zwei Sekunden vor Schluss, bei einer wiederholt ungeschickten Abwehraktion, noch das Gesicht von A. Wack (TGN), was wiederum zum letzten 7-Meter der Partie führte. Der Verursacher durfte folglich die letzten zwei Sekunden von der Seitenlinie aus Verfolgen und dabei zusehen, wie J. Angermann seinen sechsten 7-Meter zum 21:27 Endstand verwandelte.

 

Am kommenden Wochenende findet am Wahlsonntag um 17:00Uhr das erste Heimspiel der Saison gegen den TV Malsch statt. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Unterstützung.

Es spielten: Dirk Watteroth, Stefan Heuser (beide Tor), Felix Ott (1), Björn Lahr (6), Jens Angermann (8/6), Timo Bühler (1), Alexander Wack (3), Michel Lörz (3), Florian Böttcher (1), Nino Kruner (3), Alexander Reuter (1), Oliver Stolz